Social Media intern machen oder auslagern?
Diese Frage stellen sich viele Unternehmen irgendwann.
Soll jemand aus dem Team Social Media übernehmen?
Oder ist es sinnvoller, die Betreuung extern zu vergeben?
Beides kann funktionieren.
Entscheidend ist die Ausgangssituation.
Variante 1: Social Media intern umsetzen
Vorteile:
tiefes Verständnis für das Unternehmen
direkte Abstimmung
schnelle Informationswege
Aber es gibt auch Herausforderungen:
Zeitaufwand wird oft unterschätzt
Mitarbeiter haben bereits andere Aufgaben
fehlendes Know-how in Strategie & Content
keine klare Vertretung bei Krankheit oder Urlaub
In vielen Unternehmen wird Social Media „mitgemacht“.
Und genau da liegt das Problem.
Wie viel Zeit braucht Social Media intern?
Ein realistischer Rahmen pro Monat:
Redaktionsplanung
Content-Produktion
Texten
Posting
Community-Management
Analyse
Je nach Anspruch kommen schnell 10–20 Stunden oder mehr zusammen.
Für viele Teams ist das neben dem Tagesgeschäft kaum leistbar.
Variante 2: Social Media auslagern
Beim Auslagern übernimmt ein externer Partner Planung, Produktion und Betreuung.
Vorteile:
klare Zuständigkeit
strategischer Blick von außen
professionelle Umsetzung
planbare Kosten
Entlastung im Alltag
Wichtig ist jedoch, dass weiterhin Input aus dem Unternehmen kommt.
Ohne Einblicke entstehen keine authentischen Inhalte.
Kostenvergleich: Intern vs. Extern
Auf den ersten Blick wirkt intern günstiger.
Rechnet man jedoch:
Arbeitszeit
Opportunitätskosten
fehlende Effizienz
eventuelle Schulungen
ist externe Betreuung oft wirtschaftlicher, als man denkt.
Vor allem dann, wenn Social Media nicht nur „bespielt“, sondern strategisch genutzt werden soll.
Wann intern sinnvoll ist
wenn eine dedizierte Marketingstelle vorhanden ist
wenn Social Media Kernaufgabe ist
wenn ausreichend Zeit eingeplant wird
Wann auslagern sinnvoll ist
wenn keine internen Ressourcen vorhanden sind
wenn Social Media regelmäßig laufen soll
wenn strategische Unterstützung gewünscht ist
wenn Entlastung Priorität hat
Gerade für inhabergeführte Unternehmen ist Auslagern oft der pragmatischere Weg.
Fazit
Es geht nicht um richtig oder falsch. Es geht um realistische Einschätzung.
Wer intern ausreichend Ressourcen hat, kann Social Media erfolgreich selbst betreiben. Wer das nicht hat, spart mit externer Betreuung Zeit, Nerven und oft auch Geld.
Die bessere Frage lautet daher:
Haben wir wirklich die Kapazität – oder sollte sich jemand darum kümmern, der es täglich macht?
Wenn du unsicher bist, welche Lösung für dein Unternehmen sinnvoll ist, lass uns offen darüber sprechen.
Nicht jedes Unternehmen braucht eine externe Betreuung.
Aber viele profitieren davon.